Erfolgreiche Entschärfung der Fliegerbombe im Stadtwald

Am Donnerstag, den 15.01.2026, wurde nachmittags bei Drainagearbeiten im Kaiserslauterer Stadtwald unweit des Schulzentrums Süd eine amerikanische 1000-Pfund-Fliegerbombe des Typs M65 gefunden.

Der ermittelte Evakuierungsradius betrug 750m um den Fundort und betraf neben dem Schulzentrum Süd Teile des Wohngebiets „Betzenberg“ sowie „Lämmchesberg“. Knapp 1000 Menschen mussten den betroffenen Bereich räumen. Mehrere Einsatzkräfte bestehend aus Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Kommunalem Vollzugsdienst unterstützen die Evakuierung.

In der Fanhalle Nord des Fritz-Walter-Stadions wurde eine Anlaufstelle für die evakuierten Personen eingerichtet – die Betreuung und Verpflegung vor Ort wurden von den Schnelleinsatzgruppen des Katastrophenschutzes der Stadt Kaiserslautern übernommen.

Die Entschärfung der Weltkriegsbombe verzögerte sich, da eine Gasleitung im näheren Umfeld des Fundortes verläuft. Um einen großflächigen Versorgungsausfall auszuschließen, wurde der betroffene Bereich der Leitung abgeschiebert und eine provisorische Überbrückungsleitung aufgebaut.

Gegen 22 Uhr konnte der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe beginnen und diese gegen 23 Uhr erfolgreich abschließen.

Die Koordinierung des gesamten Einsatzes erfolgte aus dem Stabsraum der Feuerwehr Kaiserslautern unter der Leitung des Kommunalen Vollzugsdienstes. Der Stab setzte sich außerdem aus Kräften der Feuerwehr und des Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern sowie Polizei und Fachberatern zusammen.

Insgesamt waren 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz – gegen 0 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Weltkriegsbombe im Stadtwald
Weltkriegsbombe im Stadtwald – Foto: Stadt Kaiserslautern