Umfangreiche Suchmaßnahmen nach Verdacht auf Personenschaden im Bahnverkehr

Am Samstagabend, den 17. Januar 2026, wurde die Feuerwehr Kaiserslautern gegen 18:15 Uhr zu einem Einsatz im Bereich des Messeplatzes alarmiert. Auslöser war der Verdacht auf eine Kollision zwischen einem Zug und einer Person.

Der Triebfahrzeugführer eines Zuges hatte auf Höhe der Straße ‚Im Reiserfeld‘ einen Aufprall gehört und gleichzeitig eine Bewegung im Augenwinkel wahrgenommen. Aufgrund dieser Meldung wurde die Bahnstrecke umgehend für den Verkehr gesperrt.

Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus und ein Streckenabschnitt von etwa 600 bis 700 Metern Länge wurde mittels Wärmebildkameras intensiv abgesucht. Im Verlauf dieser Maßnahmen fanden die Kräfte einen toten Greifvogel im Gleisbereich. Um jedoch zweifelsfrei auszuschließen, dass eine Person in den Unfall verwickelt war, wurde zusätzlich die Multicopter-Einheit der Feuerwehr nachalarmiert. Diese suchte den betroffenen Bereich erneut aus der Luft ab.

Die luftgestützte Kontrolle bestätigte schließlich, dass sich keine Person im Gleis- und Böschungsbereich befand. Der Einsatz konnte somit glücklicherweise ohne Personenschaden beendet werden.

Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte bis etwa 20:30 Uhr an. Für die Dauer der Maßnahmen stellte die Freiwillige Feuerwehr auf der Hauptwache den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher.