Großflächiger Vegetationsbrand – Großeinsatz der Feuerwehren aus Kaiserslautern und Umgebung

Am vergangenen Sonntag, den 26.04., kam es in Kaiserslautern zum ersten großen Vegetationsbrand in dieser Saison.
Gegen Nachmittag wurde die Feuerwehr Kaiserslautern in der Erstalarmierung an die Autobahn 63 zu einem Flächenbrand gerufen.

Aufgrund der bereits auf der Anfahrt sichtbaren starken Rauchentwicklung und der Rückmeldung der ersteintreffenden Kräfte, wurden weitere Feuerwehreinheiten aus Kaiserslautern und dem Landkreis Kaiserslautern zur Unterstützung alarmiert.
Da sich die Einsatzstelle auf der Gemarkung Enkenbach befand, ging im weiteren Einsatzverlauf die Gesamteinsatzleitung an den Landkreis Kaiserslautern und den zuständigen Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Michael Herfurt über.

Die Feuerwehr Kaiserslautern war unter Anderem mit mehreren Löschfahrzeugen, zwei Tanklöschfahrzeugen, der Multicoptereinheit, mehreren Führungskräften sowie Personal zur Führungsunterstützung knapp sieben Stunden im Einsatz.

Für nähere Informationen zum Einsatz nachstehend die Pressemitteilung des Landkreises Kaiserslautern vom 27.04.2026:

27.04.2026 – Kreisverwaltung Kaiserslautern

Flächenbrand bei A63 unter Kontrolle

Der Flächenbrand zwischen der A 63 und der ZAK bei Kaiserslautern ist unter Kontrolle. Es laufen die Nachlöscharbeiten. Über Nacht waren weiter zur Sicherheit Feuerwehr Leute vor Ort. Die Autobahn war ab 21.30 Uhr wieder in beide Richtungen geöffnet.

Am Sonntagnachmittag wurde gegen 14:25 Uhr ein ausgedehnter Flächenbrand im Bereich zwischen der Autobahn A63 und dem Deponiegelände am Meisenberg (ZAK) gemeldet. Auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar brannten Gras- und Vegetationsflächen, zu Beginn des Einsatzes standen zudem vereinzelt Bäume in Flammen.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Zum Zeitpunkt des Ereignisses lag die Waldbrandgefahrenstufe bei 2, der Graslandfeuerindex bei 3 (Skala 1 bis 5).
Aufgrund der starken Rauchentwicklung kam es zu einer weithin sichtbaren Rauchsäule. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt. Warnmeldungen oder der Austritt gefährlicher Stoffe waren nicht festzustellen.

Im Einsatz befanden sich Feuerwehren aus allen sechs Verbandsgemeinden des Landkreises Kaiserslautern, die Feuerwehr der Stadt Kaiserslautern, die US-amerikanische Feuerwehr, Kräfte aus dem Donnersbergkreis, Unterstützungseinheiten des ZAK, Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises und der Stadt Kaiserslautern, sowie Polizei und Forst.
Die Einsatzleitung lag zunächst bei der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, ging anschließend auf den Landkreis Kaiserslautern über und wurde dann durch den Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Kaiserslautern, Michael Herfurt, übernommen.